Freitag, 23. April 2021

Zeit Vortrag
1400 Uhr Begrüßung
1405 Uhr Open Source in Forschung und Lehre
Markus Tauber – zum Vortrag
1420 Uhr GaiaX – EU Alternative zu Google
Leo Obermeier – zum Vortrag
Eines der Hauptziele bei GAIA-X ist eine Wiederherstellung der Daten-Souveränität in Europa bei der Nutzung von Cloudtechnologie. Doch nicht nur die Souveränität der Daten ist ein Anliegen von GAIA-X, es wird vermehrt auch auf Open Source Software Wert gelegt und gesetzt. Die Transformation vom Lizenz zum Serviceanbieter startet nun, eine Bestandsaufnahme der Aktivitäten.
1520 Uhr Threefold – Hyperscaler Services
Wolfgang Aigner und Kollegen – Vortrag in Englischzum Vortrag
ThreeFold baut ein privates, sicheres und nachhaltiges Internet auf. Das ThreeFold Grid (Storage-, Compute- und Netzwerkdienste) ist heute mit einer Kapazität von 80+ Petabyte und 15k+ CPU-Cores live – verteilt in 21 Ländern und ständig wachsend. Die einzigartige autonome und Peer-to-Peer (P2P) Infrastruktur von ThreeFold ermöglicht einen nahtlosen Übergang zu einer dezentralen Data Economy.
Das ThreeFold Grid fungiert als Low-Level-Infrastruktur, um jede Art von Technologie, einschließlich Blockchain, in einer voll dezentralen Weise zu skalieren. Seine einzigartige Architektur wurde von Grund auf neu konzipiert, von der Betriebssystemebene aufbauend auf einem Linux-Kernel und automatisiert bis hin zur Endbenutzerebene. Ein Smart Contract für die IT ermöglicht eine autonome IT, und ein verteilter Speicheralgorithmus („Quantum Safe Storage“) teilt die Daten über Knoten auf, anstatt sie wie bei Web3-Architekturen zu replizieren.
Wie sind als nwow e. Gen Farmer und Betreiber einer dezentralen ThreeFold Infrastruktur und teilen unsere Erfahrungen gerne mit Besuchern der Linuxwochen.
1620 Uhr Lab1 und LabX – Computerlabor-Unterricht remote – Lab as a service
Robert Matzinger – zum Vortrag
Die Installation und der Betrieb von IT-Laboren für den IT-Unterricht an komplexen Netzwerk- und Cloud-Konfigurationen ist schon in normalen Zeiten eine Herausforderung, doch die hatten wir mit dem erprobten an der FH Burgenland entwickelten „vlizedlab“ im Griff. Doch dann kam Corona und es war unklar, wie das wichtige „Zusammenarbeiten“ und „Über die Schulter-Schauen“ im Labor in die Fernlehre übersetzt werden könnte. In der Not konnten jedoch in kürzester Zeit zwei Lösungen geschaffen werden, mit denen die unmittelbare Hilfestellung an den Computern der Studentinnen und Studenten auch in Fernlehre möglich ist. Dabei kann (fast) jede beliebige Konfiguration an Unterrichtscomputern erstellt, ausgerollt und ohne Installationaufwand der Studierenden im Unterricht verwendet werden. Sogar Gruppenarbeiten an den Unterrichtscomputern sind damit in Fernlehre möglich. Damit konnte unser wichtiger Labor-Unterricht fast ohne Qualitätverlust in die Fernlehre übersetzt werden.
Wie diese Lösungen funktionieren, welche verschiedenen Virtualisierungen dabei ineinandergreifen, wie man aus Lehrendensicht das „lab as a service“ in kürzester Zeit konfigurieren und ausrollen kann, welche Open Source Toolbox uns zu dieser schnellen (Open Source-)Lösung verholfen hat, welche Schwierigkeiten dabei gelöst werden mussten und welche Pläne es gibt, das lab1 und labx weiter auf andere Cloud Services auszudehnen – darüber handelt dieser Vortrag.

Samstag, 24. April 2021

Main Track

Zeit Vortrag
0930 Uhr Karriere im Open-Source-Umfeld, Warum wir (kommerziell) Open Source Software machen
Mark Swillus – zum Vortrag
1000 Uhr IoT Routing & Security (RPL)
Ralf Schlatterbeck – zum Vortrag
Für Anwendungen im Bereich IoT kommen zunehmend sehr kleine Microcontroller (constrained devices) zum Einsatz. Diese können direkt mit Internet-Protokollen (IPv6) kommunizieren, typischerweise über Funkprotokolle wie IEEE 802.15.4 mit 6loWPAN.
Derzeit ist nicht absehbar dass diese Geräte leistungsfähiger werden im Vordergrund stehen Anforderungen an Größe und Stromverbrauch, derzeit werden also die Geräte kleiner und stromsparender aber nicht leistungsfähiger.
Der Vortrag beschreibt die Herausforderungen an Sicherheit, insbesondere kryptographische Verfahren, die sich daraus ergeben.
Auch das Routing Protokoll „RPL“, RFC 6550, hat so seine Tücken:
Google setzt für sein Thread bzw. OpenThread deshalb auf andere Routing Mechanismen. Es wird auf die neuen Entwicklungen in cryptographischen Protokollen für diese Devices und auf die Routingmechanismen eingegangen.
1055 Uhr Monitoring: von Bigbrother bis Prometheus, von Graphing bis Event Handling
Goesta Smekal – zum Vortrag
Ob klassische Server, virtualisierte Umgebung, Cloud oder IoT: Betrieb ohne Monitoring ist wie Blindflug ohne Instrumente.
Monitoringsysteme gibt es schon lange und in großer Zahl. Kommerziell, frei, einfach, komplex und manchmal sogar brauchbar. Wichtiger als das Tool ist es richtig einzusetzen.
In einem Exkurs durch zwei Jahrzehnte Monitoring gebe ich einen Überblick über meine Erfahrungen, Irrwege und Anregungen, worauf beim Monitoring zu achten ist.
1150 Uhr Secure Design & Secure Coding – Wie schaut sicherer Code aus?
René Pfeiffer – Vortragsfolien
Secure Design und Secure Coding hat Einzug in die Welt der Software Entwicklung gefunden. Secure Design beschäftigt sich mit der Architektur einer Applikation oder eine Sammlung von Applikationen. Secure Coding ist der Implementationsteil, der im Idealfall erst nach dem Design begonnen wird. Wie schauen die Grundlagen aus? Was muss beachtet werden? Was ändert sich für bestehenden Code?
Dieser Vortrag möchte Secure Design & Secure Coding vorstellen und an Beispielen die Konzepte illustrieren. Es geht dabei nicht um bestimmte Programmiersprachen, denn die Wahl einer Sprache alleine schafft noch keine Sicherheit. Es werden auch Trends, Hypes und echte Lösungen vorgestellt. Dabei geht es bis zur Hardware, denn die Wahl der Plattform ist Teil von Designentscheidungen.
1245 Uhr Mittagspause
Mahlzeit!
1400 Uhr tmux – ein window manager für Terminals
Sven Guckes – zum Vortrag
  • Mehrere xterms geöffnet – wozu?
  • Terminal schliessen -> Prozess stirbt :-(
  • Mehrere Programme auf Server -> mehrere Verbindungen öffnen
  • Verbindung verloren -> Neustart alle Programme auf dem Server
  • Wiederaufnahme einer Verbindung
  • Wiederaufnahme der kompletten Arbeitsumgebung
  • Copy_Mode: Kopieren von Text – ohne Maus!
  • Multiuser: Teilen/Zuschauen: Unterhaltung mit anderen über Eingabe+Wirkung
1500 Uhr Eclipse Streamsheets: „Excel“ für IoT-Daten
Franz Knipp – Vortragsfolien
Sensorendaten sammeln ist eine Sache, diese zu verarbeiten und visualisieren schon deutlich komplexer. In den meisten Fällen sind Programmierkenntnisse erforderlich, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Hier möchte Eclispse Streamsheets Abhilfe schaffen. Statt in Programmcode werden die Daten in Tabellen verwaltet und können mit den aus Tabellenkalkulationsprogrammen bekannten Funktionen verarbeitet werden. Diagramme erlauben die Visualisierung der Daten und aktualisieren sich selbständig beim Eintreffen neuer Daten. Es können aber auch Daten erzeugt und wieder über MQTT und andere Protokolle veröffentlicht werden. Die No-Code-Plattform stammt aus demselben Haus wie der beliebte Mosquitto MQTT Broker, der als Teil von Streamsheets im Einsatz ist.
Der Vortragende Franz Knipp zeigt nach einer Einführung die praktische Umsetzung eines Projekts, in der in Echtzeit Sensordaten verarbeitet und auch wieder zur Visualisierung an ein externes Gerät geschickt werden. Er ist langjähriger Linux-Anwender, als Open-Source-Enthusiast seit über zehn Jahren Vortragender bei den Linuxwochen und leitet den neuen Bachelor-Studiengang Software Engineering und vernetzte Systeme, der im Wintersemester 2020/21 an der Fachhochschule Burgenland gestartet ist.
1600 Uhr Podiumsdiskussionzum Vortrag
Open Source IT-Lösungen in Zeiten von Corona
Zu Beginn der Corona-Krise, als ein erheblicher Teil der Werktätigen fluchtartig ins Home-Office übersiedelte, explodierten die Bedeutung der IT, aber auch die Anforderungen an diese. Doch dahinter sah man (These) zwei Trends: Open Source Tools ermöglichten wegen ihrer freien Zugänglichkeit schnelle, spontane, unkomplizierte, aber oft erstaunlich gut arbeitende Lösungen zu anstehenden Kommunikationsproblemen in der frisch besiedelten virtuellen Welt. Umgekehrt war eine Konzentration hin zu den großen kommerziellen IT-Lösungsanbietern zu sehen, jetzt wo Aspekte von Privacy, Datenschutz, Unabhängigkeit, Vendor-Lockin, etc. wegen der Dringlichkeit der Probleme nicht beachtet werden konnten bzw. mussten.
Wie sieht die Situation von Open Source, lokalen IT-Anbietern, Privacy, Datenschutz, etc. jetzt nach einem Jahr in der Pandemie aus? Und in welche Richtung geht die Entwicklung?

Track Linux Essentials

Zeit Vortrag
0930 Uhr Karriere im Open-Source-Umfeld, Warum wir (kommerziell) Open Source Software machen
Mark Swillus – zum Vortrag
Freie- und Open-Source-Software wie Linux oder Firefox können wir nutzen ohne uns dabei Gedanken um Drittfirmen und Nutzungsrechte machen zu müssen. Uns ist es sogar erlaubt, diese zu untersuchen, zu verändern und weiterzuverbreiten. Warum aber funktioniert das überhaupt und warum ist das nicht nur für uns Nutzer wichtig, sondern auch für unsere Gesellschaft? Freut euch auf eine Tour durch die turbulente Geschichte von Linux und Open Source und auf Anregungen wie ihr selber Teil der Community werden könnt.
1000 Uhr Das Linux Betriebssystem
Harald Maaßen – zum Vortrag
Harald informiert über die Auswahlmöglichkeiten bei Linux-Betriebssystemen, vermittelt ein Verständnis von Computer-Hardware und erläutert, wo Daten gespeichert werden können.
Auch der Rechner im Netzwerk wird Thema sein. Wer mitmachen möchte, kann das mit einem Rechner mit beliebiger Linux-Distribution tun.
1055 Uhr Die Macht der Befehlszeile/Ausgabe und Umleitung in der Praxis
Michael Gisbers – zum Vortrag
Michael Gisbers zeigt, wie auf einem Linux-basierten System die Ausgabe von Prozessen in Dateien und andere Prozesse umgeleitet und damit weiter gearbeitet werden kann. Teilnehmer, die aktiv mitmachen möchten, sollten eine installierte Linux Distribution parat haben.
1150 Uhr Linux Q&A
Zeit für Deine Linux-Fragen – zum Vortrag
Du hast eine Frage zu Linux und den LPI-Zertifizierungen, brauchst Hilfe bei einem aktuellen Problem oder willst einfach nur Deine Erfahrungen teilen. Dann ist diese Fragestunde der richtige Ort für Dich.

Linuxwochen Eisenstadt online Abschluß-Treffen
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Alle, denen bei den Linuxwochen Eisenstadt das Tratschen am Gang, beim Essen in der Mensa oder beim Heurigen abgeht, laden wir herzlich ein zum

Linuxwochen Eisenstadt online Abschluß-Treffen ab 17:00 auf
https://jx.the-m.at/linuxwochen-eisenstadt-treffen

Was immer ihr fragen, diskutieren, plaudern, Leute sehen, socializen wollt, dort ist – zumindest online – Platz dafür. Einfach mit einem Web Browser (Chrome/Chromium ist am besten getestet), Mikrofon und Webcam vorbeischauen. Getränke müssen selbst mitgebracht werden. Wir freuen uns auf Euch!

Die Veranstaltung findet Online statt und wird unter folgender URL zu sehen sein:

https://linuxwochen.ditm.at (Main Track)
https://blue.lpi.org/b/aid-jfj-wzn-stb (Essentials Track)

Fragen können per email an Robert.Matzinger@fh-burgenland.at gestellt werden.

Freitag, 24. April 2020

Zeit Vortrag
1400 Uhr Linuxwochen 2020 Opening
Vorstellung der Linuxwochen, des Department ITM und der Studiengänge.
1420 Uhr What’s inside the Box – Agritec Update
Harald Pichler (Forschung Burgenland)

Wie eine große schwarze Box am Gang des Departments ITM helfen wird, die Welt zu ernähren. Updates zum „Agritec“-Projekt: Indoor Farming & AI.

1525 Uhr Multi-Cloud Data Analytics
Fritz Brenker (Fujitsu)

Open Source basierte Data Analytics & Data Science Lösung

1630 Uhr Fun mit Antennen und genetischen Algorithmen
Ralf Schlatterbeck

Wie eine große schwarze Box am Gang des Departments ITM helfen wird, die Welt zu ernähren. Updates zum „Agritec“-Projekt: Indoor Farming & AI.

Die Veranstaltung findet Online statt und wird unter folgender URL zu sehen sein:

https://linuxwochen.ditm.at

Fragen können per email an Markus.Tauber@fh-burgenland.at gestellt werden.

Linuxwochen Eisenstadt 2021 online
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Seit fast 20 Jahren trifft sich Ende April die Eisenstädter Informatiker-, IT- und Open Source-Community zu Vorträgen, News und Diskussionen rund um „Freie Software für alle“ und mehr.

Dies sind nun schon die zweiten „Linuxwochen“ die wegen Covid online stattfinden. Allerdings: Gerade IT-affine Menschen können gut in virtuelle Räume ausweichen.

Die letzten Monate Covid-Krise haben besonders deutlich gezeigt, wie wichtig die Informationstechnologie ist und was mit Ihrer Hilfe alles organisiert und bewältigt werden kann – und wie wichtig gerade freie Software als Toolbox dafür ist.

Zweifellos eine Bewährungsprobe für alle Trägerinnen und Träger von IT-Wissen; und vielleicht ein Motivationsschub für alle, die das noch werden wollen.

In diesem Sinne freuen wir uns besonders, heuer einen zusätzlichen „Linux Essentials“-Track anbieten zu können.

Die Veranstaltung findet am 23. und 24. April statt.

Hier ist das Programm zu finden.

Die Veranstaltung findet Online statt und wird unter folgender URL zu sehen sein:

https://linuxwochen.ditm.at

Vergünstigte LPI-Prüfungen
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Im Rahmen der Linuxwochen Eisenstadt bietet das Linux Professional Institut vergünstigte Pearson VUE Vouchers zur Teilnahmen an ihren Prüfungen an. Dazu ist während der Veranstaltung eine Registrierung auf https://lpievent.lpice.eu erforderlich. Eine Linux Essentials Prüfung kostet reduziert 70€ statt 115€, andere Prüfungen (LPIC, etc.) 100€ statt 160€. Die Prüfungen können in einem Pearson VUE Testcenter (8 in und um Wien) oder auch von zu Hause (nur in Englisch, nur Linux Essentials, LPIC-1, LPIC-2) durchgeführt werden.

Freitag, 26. April 2019

Zeit Vortrag
1400 Uhr Begrüßung
FH Burgenland
=== IoT Special ===
1410 Uhr Fab-Lab@FH Burgenland
Markus Tauber

Im Rahmen der Forschung Burgenland gibt es ein neues Fab-Lab: Hier fliegen Drohnen, wachsen (sensorüberwacht) Pflanzen und überhaupt rauchen die Lötkolben und es entstehen alle möglich IoT Gadgets von der Haussteuerung bis zum Cloud-Speicher. Markus Tauber erzählt, wie das neue Labor entstanden ist, welche spannenden Forschungsprojekte damit geplant sind und welche große Rolle „Open Source“ darin spielt.

1440 Uhr Vlizedlab 3.0
Robert Matzinger

Auch unser bewährtes Virtualisungslabor ist neu aufgebaut und neu ausgestattet, um mit einer Vielzahl an (virtuellen) Computern forschen, lehren und lernen zu können. Robert Matzinger erzählt über die Features und die Möglichkeiten des Vlizedlab 3.0.

1500 Uhr Laborbesichtigung

In Kleingruppen können die Labore besichtigt werden, wir haben spannende Demos vorbereitet!

1600 Uhr Pause
1615 Uhr Vertical Farming unter Linux – Open-Source-Cloud
Harald Pichler

Im Fokus des Projektes Agri-Tec 4.0 steht die Entwicklung eines cloudbasierten Prototypen für eine Smart-/Indoor-Farming-Anwendung unter Berücksichtigung von Aspekten der Cyber-Security und Betriebssicherheit (Safety) sowie automatischer Optimierung (KI). Der Vortrag erklärt, welche Aspekte und Herausforderungen bei der Entwicklung einer Vertical-Farming-Cloud-Anwendung zu beachten und zu meistern sind.

1700 Uhr IoT Privacy und Security – News und Updates
Ralf Schlatterbeck

Gerade die kleinen Gadgets und Devices sind ja bekannt für ihre notorischen Sicherheits- und Privacy-Probleme. Das ‚S‘ in ‚IoT‘ steht ja bekanntlich für ‚Security‘. In diesem Vortrag werden neue aufgetretene Probleme und Lösungen diskutiert und Lehren für zukünftiges IoT-Design gezogen.

1745 Uhr Diskussion mit den Vortragenden bei Snacks und Getränken


Samstag, 27. April 2019

Zeit Vortrag
=== Community-Tag ===
1000 Uhr Nextcloud als zentrale Unternehmensplattform
Peter Buzanits

Vor über 2 Jahren spaltete sich Nexcloud vom bekannten Owncloud ab. Seither gehen die Entwicklungen auseinander. Neben der „Kernkompetenz“, dem Teilen von Dateien hat die freie Webanwendung vor allem durch Apps eine Fülle an weiteren Funktionalitäten erhalten, die es auch für Unternehmen zu einer zentralen Drehscheibe der Datenverwaltung und Kommunikation machen. Dieser Vortrag soll eine Übersicht darüber geben.

1100 Uhr React Hooks: Funktional am Haken
Franz Knipp

React ist das Beliebteste Front-End-Framework in JavaScript. Mit Version 16.8 hat Facebook die API um so genannte Hooks erweitert. Fünf Jahre Erfahrung sind in die Entstehung dieser Erweiterung geflossen, die die Erstellung von React-Komponenten in komplett neuer Art ermöglicht: Wo früher mit Klassen gearbeitet wurden musste, reichen jetzt JavaScript-Funktionen. Weniger Code und höhere Wiederverwendbarkeit sind das Ergebnis.

Franz Knipp zeigt in seinem Vortrag, wo die Vorteile sind, wie modernes React aussieht und praktisch angewendet werden kann. Das Praktische kommt nicht zu kurz: Er baut während des Vortrags live eine Seite, um die Änderungen zu demonstrieren.
Vortragsunterlagen

1200 Uhr Mittagspause
Mahlzeit!
1300 Uhr Lawful Interception, Middleboxen und TLS v1.3
Rene Pfeiffer

Verschlüsselte Kommunikation ist seit ihrer Entstehung interessant für Boten, Opfer und Täter. SSL wurde in den 1990ern von Netscape ins Leben gerufen. Später wurde daraus TLS, welches spätestens seit den Snowden Publikationen zum Mainstream bei der Datenübertragung in Netzwerken gehört. Der Vortrag möchte die Geschichte und die Regulierungen zu Lawful Interception in Zusammenhang mit den technischen Protokollen setzen. Der Fokus wird TLS sein. Essentiell geht es um den Umgang in den eigenen Netzwerken mit sicherer End-to-End Kommunikation aus der Sicht der Systemadministration und der IT Sicherheit.
Vortragsunterlagen

1400 Uhr Videospielentwicklung mit der Open-Source-Software Godot
Christian Winter

In den letzten Jahren ist es zunehmend einfacher geworden Videospiele zu entwickeln. Dafür gibt es eine Vielzahl an Software-Lösungen. Seit 2014 gehört die Open-Source Software ‚Godot‘ dazu. Durch die immer größer werdende Community, die hinter dieser Software steht, stellt Godot mittlerweile eine echte Alternative zu den bekannten proprietären Softwarepaketen dar. Das Programm läuft unter Linux, MacOS und Windows. Zusätzlich zu diesen Plattformen können Spiele auch für Android, iOS und für das Web entwickelt werden.
In diesem Vortrag wird die Funktionalität von Godot veranschaulicht und welche Pläne es für die Zukunft gibt. Im Verlauf des Vortrags wird ein kleines Spiel entstehen, welches die grundlegende Arbeitsweise mit dieser Software zeigen soll.
Vortragsunterlagen

1500 Uhr Pause
1515 Uhr Chancen und Probleme fuer Freie Software im akutellen politischen Umfeld
Albert Dengg (FSFE)

Aktuell gibt es viele Entwicklungen in der Politik die (freie) Software betreffen koennen, unter anderem

  • Datenschutz
  • Content Filter
  • Spionagevorwuerfe gegen Hersteller
  • Vergaberichtlinen
und einiges mehr.

Welche Vorteile (und Probleme) ergeben sich daraus fuer Freie Software?
Vortragsunterlagen
1615 Uhr Übersicht über Deep Learning und Deep Learning Frameworks
Herbert Gassner

Definitionen, Auflistung der wichtigsten Literatur zum Thema
ML-Ansätze (supervised ML, unsupervised ML, reinforcement learning)
Transfer learning
recurrent neural networks, convolutional neural networks, fully connected neural networks
Begriff der „human parity“
Human Brain Project der EU, European Institute for Neuromorphic Computing, KI-Forschung in Europa
ML Frameworks im Überblick (TensorFlow, Keras, Microsoft Cognitive Toolkit, Torch, Mxnet, Veles, Amazon Machine Learning)
ML as a Service: Cloud-Angebote
ML auf Smartphones

1715 Uhr State of the Union in Open Source and IT
Robert Matzinger und Peter Buzanits

Zum Abschluss der Linuxwochen Eisenstadt halten wir eine launige Presseschau über die bemerkenswertesten News und Entwicklungen in Sachen Open Source-Software und IT-Wirtschaft im letzten Jahr, geben aufmunternde, heitere oder sarkastische Kommentare dazu und „ranten“ mit einigem Augenzwinkern – und gerne mit Publikumsbeteiligung – über die besten und die miesesten Projekte, Buzzwords und Headlines der IT, die uns im letzten Jahr aufgefallen sind.

Freitag, 20. April 2018

Zeit Vortrag
1400 Uhr Begrüßung
FH Burgenland
=== Cloud Technology Update ===
1405 Uhr Open Source im Department ITM der FH Burgenland
FH Burgenland

1420 Uhr Redhat – Wie entwickle ich Cloud Native Apps
Robert Baumgartner, Franz Theisen (Redhat)

Entwicklung „Cloud Native“ Applikationen nach dem 12 factor App Prinzip auf Basis einer modernen Container Betriebsplatform, sowie weitere Ausblicke in den Open SourceStack zum Betrieb einer Private Cloud & Anbindung externer Clouds in einem Hybrid Szenario.

1530 Uhr FH Burgenland – Secure Cloud Based IoT (englisch)
Igor Ivkić (FH Burgenland)

Forschungs-Teams der FH Burgenland arbeiten in einigen der größten EU Forschungsprojekte zum Thema Industrie 4.0 mit und sind damit auch an der Entwicklung des IoT Frameworks „Arwohead“ beteiligt. In dem Vortrag wird Hans-On gezeigt wie man mit Arrwohead eine sichere IoT Applikation erstellen kann und für welche unserer spannenden Cloud-Forschungsthemen das Auswirkungen hat.

1700 Uhr Fujitsu – OpenStack Based Public Cloud
Leo Obermeier

Fujitsu K5 Cloud bietet einzigartige, von OpenStack betriebene IaaS- und PaaS-Dienstleistungen an und unterstützt damit sowohl Aufzeichnungs- als auch Engagement-Systeme. Mit Standorten in der EU (derzeit Deutschland, Spanien, Finnland) und zahlreichen Zertifizierungen erfüllt die K5 Cloud alle aktuellen Ansprüche an den Datenschutz. Openstack stellt eine Vielzahl von APIs zur Verfügung womit eine optimale Interoperabilität mit anderen Cloudlösungen oder der Aufbau einer Hybrid-IT gewährleistet wird.

1810 Uhr BlockChain unleashed: Hands on Ethereum&Smart Contracts
Robert Matzinger (FH Burgenland)

Während selbst die Fachwelt Bitcoins und Blockchain-Technologien erst langsam zu verstehen beginnt, hat sich im Netz längst die nächste Generation von Blockchain-Techologien etabliert: SMart Contracts, Ethereums und andere Weiterentwicklungen gehören zu den Top Buzzword der IT-Szene. Trotzdem hat kaum jemand wirklich einen SMart Contract programmiert, eine Transaction live verfolgt oder einer Blockchain beim Wachsen zugesehen. Deshalb werden in diesem Vortrag nicht nur die Grundlagen von Blockchains 2.0 vermittelt werden, sondern mit viel Praxis und Demos gezeigt, wie man einen „Smart Contract“ schreibt, was es heisst, dass „die Blockchain rechnet“ und wie man Blockchain-Technologien – just for fun oder in konkreten Projekten – nutzen könnte.

1915 Uhr Diskussion mit den Vortragenden bei Snacks und Getränken


Samstag, 21. April 2018

Zeit Vortrag
=== Community-Tag ===
1100 Uhr Echtzeit-Kommunikation mit Opensource
Peter Buzanits

Einige Jahre, nachdem wir bei den Linuxwochen Jabber und WebRTC vorgestellt haben, wird es Zeit zu sehen, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Während man über ICQ oder Skype kaum mehr spricht, setzen sich im proprietären Segment neue Lösungen wie Whatsapp oder Slack durch. Was hat die Opensource-Community, um dagegen zu halten?

1200 Uhr Mittagspause
Mahlzeit!
1300 Uhr Die Dos und Don´ts bei der Datensicherung
Goesta Smekal

Backups macht doch jeder. Aber warum? Wovor sollen sie schützen? Und bekommt man im Fall des Falles auch die Daten wieder, die man braucht? Es scheint einfach, Backups einzurichten. Fortgeschrittene probieren auch die Wiederherstellung aus. Überraschend wenigen ist aber klar, vor welchen Risiken ihre Backupstrategie sie schützt und vor welchen nicht.

An Backupsoftware und passender Hardware mangelt es nicht. Die Kunst seine Daten vor Verlust zu schützen liegt darin, den richtigen Weg zu finden.

Dazu muss man sich Gedanken machen über die Datenmenge, das Intervall zwischen den Sicherungen, die Dauer der Aufbewahrung, etc. Und vor allem sollte man sich im Klaren sein, dass es keine lückenlose
Sicherheit gibt, nur ein vertretbar kleines Restrisiko das es zu minimieren gilt.

1400 Uhr Gatsby: Statische Webseiten, super optimiert
Franz Knipp

Für viele Webauftritte sind statische Seiten ausreichend. Diese haben eine Reihe von Vorteilen: Anspruchsloses Hosting, sicher gegen böswillige Änderung des Content, kurze Wartezeiten. Um diese statische Seiten zu erzeugen, stehen diverse Werkzeuge zur Verfügung. Eines davon ist Gatsby, und dieses zeichnet sich durch die Optimierung auf geringe Latenzzeiten aus, indem die Website als sogenannte Progressive Web App erzeugt wird: Beim ersten Aufruf wird nur der erforderliche Inhalt geladen, um die Seite darzustellen, im Hintergrund werden dann weitere Informationen im Browser gespeichert, sodass weitere Seitenwechsel ohne Wartezeit möglich sind.

Auch andere Innovationen der letzten Jahre werden eingesetzt: React zum komponentenbasierten Aufbau des User Interface, GraphQL als Abfragesprache, Webpack für das Bundling. Neben statischen Dateien können über APIs auch externe Quellen oder CMS für den Inhalt verwendet werden.

Der Vortragende Dipl.-Ing. Franz Knipp hat mithilfe von Gatsby den Kinderbetreuungsatlas der Arbeiterkammer Burgenland (https://www.kinderbetreuungsatlas.at) realisiert und zeigt die Möglichkeiten und Erfahrungen.
Unterlagen

1500 Uhr Pause
1515 Uhr 10 Jahre Wikimedia Österreich
Vertreter(in) von Wikimedia Österreich

Der österreichische Ableger der gemeinnützigen Wikimedia Foundation aus San Francisco feiert 2018 sein 10-jähriges Geburtsjubiläum: Neben der allseits bekannten Online-Enzyklopädie Wikipedia gibt es noch jede Menge an anderen interessanten Projekten wie etwa Wikidata, Wikivoyage, Wikibooks etc. Im Vortrag wird die Entwicklung der letzten 10 Jahre dargestellt und ein Ausblick gegeben, was für die Zukunft geplant ist.

1615 Uhr Secure Software für die cloud
René Pfeiffer

Secure Coding ist in aller Munde. Sichere Software möchten alle benutzen. Es ist auch empfehlenswert, weil der richtige Fehler zur falschen (oder richtigen) Zeit ganze Geschäftsmodelle zerstören kann, gerade bei Start-Ups oder in der wunderbar vernetzten Welt. Secure Coding ist aber nur die Implementation. Techniken für sicheres Programmieren nützen wenig, wenn die Architektur nicht mithilft. Sichere Software beginnt daher schon bevor die erste Zeile Code geschrieben wir – mit Secure Design. Dieser Vortrag soll illustrieren wo die Grenzen zwischen den beiden Bereich liegt und wo es Gemeinsamkeiten gibt. Die Wahl der Programmiersprache spielt dabei keine Rolle. Secure Design umfasst allen Code – auch den im Prozessor, der nicht objektorientiert ist.
Unterlagen

1715 Uhr Ein Android-Google-Smartphone-Rant und ein paar Betrachtungen zu Datenschutz und Freiheit in der Informationsgesellschaft
Robert Matzinger

Wer versucht, sein SMartphone frei, nachhaltig und mit möglichst wenigen Datenspuren im Netz zu betreiben, stößt auf Schwierigkeiten. Tatsächlich ist es möglich, ein modernes Smartphone im Wesentlichen mit freier Software zu betreiben – in diesem Vortrag wird im Detail gezeigt wie – aber man muss mit Schwierigkeiten, Aufwand und mit Einschränkungen bei Features und Modellauswahl rechnen. Anhand meines Erfahrungsberichtes zeige ich Freuden und Leiden eines bewussten Handy-Besitzers, den Betrieb von Android Handies mit Custom ROMS und freier Software vorbei an den Datenkraken der Internetkonzerne, aber schildere auch, wie ärgerlich schwer dieser Weg immer mehr gemacht wird. Wie würden >wir< uns unsere Handys von Erzeugern und Betreibern wünschen?

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