Programm Eisenstadt 2026

Die Linuxwochen Eisenstadt 2026 finden heuer wieder offline sowie online statt. Gemeinsam mit den Linuxwochen findet die PyCon 2026 statt. Die Vorträge der Linuxwochen waren am Samstag, den 18. April zu sehen sein, jene der PyCon am 19. und 20. April.

Das Programm der PyCon-Tage kann hier angesehen werden.

Hier das vorläufige Programm:

Samstag, 18. April 2026

Zeit Vortrag
0950 Uhr Begrüßung
1000 Uhr Cloud-Automatisierung mit Opensource-Tools
Peter Buzanits
Ohne Automatisierung ist Computing heutzutage undenkbar geworden. Dafür werden aber keine teuren, proprietären Tools benötigt. Anhand einer Openstack-Cloud wird gezeigt, wie in kurzer Zeit ein Setup mit zwei VMs, auf dem Wordpress laufen soll, voll automatisiert aufgesetzt werden kann.
1100 Uhr Cyber Resilience Directive (CRA) und Freie Software
Rene Pfeifer
Die EU Cyber Resilience Directive (CRA) Direktive ist aktiv und wird in den nächsten Jahren umgesetzt. Ziel ist es, digitale Produkte mit einem Mindestmaß an Sicherheit zu versehen. Damit sind Hersteller und Vertriebsfirmen gezwungen Sicherheit in ihre Produkte einzubauen. Der Vortrag beleuchtet wie das funktionieren soll und was das für Komponenten bedeutet, die aus der Freien Software kommen.
1200 Uhr Mittagspause
Mahlzeit!
1315 Uhr Software-Entwicklung mit AI-Unterstützung?
Ralf Schlatterbeck
AI ist ja in aller Munde. Als professioneller SW-Entwickler fragt man sich ja ob AI-Unterstützung wirklich eine Unterstützung sein kann.

Der Vortragende hat in letzter Zeit einige Experimente mit Aider gemacht. Aider ist ein Werkzeug das in Python geschrieben ist und diverse APIs von verschiedenen AIs nutzen kann. Er hat hauptsächlich Claude mit dem nativen Interface von Anthropics verwendet, man kann aber z.B. auch über OpenRouter unterschiedliche Hersteller einbinden.
1415 Uhr Erfolgreich mit Agenten – Am Beispiel von Agent-Zero ein Open-Source Agent auf deinem Computer
Harald Pichler
Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie wir mit Computern arbeiten. Doch müssen wir dafür zwingend auf Cloud-Dienste und proprietäre Lösungen zurückgreifen? Dieser Vortrag zeigt, dass es auch anders geht.
Agent Zero ist ein vollständig lokaler, open-source AI-Agent, der direkt auf deinem Computer läuft.
1515 Uhr Pause
1530 Uhr NetFlow – ein wenig beachtetes Tool zur passiven Netzwerkanalyse
Goesta Smekal
Was ist eigentlich in meinem Netzwerk los? Wer spricht mit wem, über welche Protokolle und wie viel? Und wer sollte da eigentlich nicht sprechen?

Fragen, die mit den meisten Monitoring-Tools schwer zu beantworten sind. NetFlow sammelt permanent Informationen über die Kommunikation in IP-Netzwerken und mit mehr oder weniger einfachen Werkzeugen lassen sich daraus Schlüsse ziehen.

In meinem Vortrag stelle ich die Hintergründe vor, zeige an einem Beispiel den praktischen Nutzen solcher Analysen und gehe dabei auf die verwendeten Tools und Methoden ein.
1630 Uhr Taschenrechner unserer (Ur)großeltern – Kleine mechanische Rechenmaschinen der Vergangenheit
Robert Matzinger
In meinen letzten Vorträgen über mechanische Rechenmaschinen habe ich hauptsächlich die großen, schweren, leistungsfähigen – aber damals sehr teuren – Rechenmaschinen der Vergangenheit (1850 bis 1960) präsentiert. Diesen Vortrag werde ich vor allem den kleineren, transportablen Rechenmaschinen und Rechenhilfen dieser Zeit widmen – vom Rechenschieber, Rechenstab, Addiermaschine bis hin zur legendären „Curta“ widmen, also allem was entweder billiger, kleiner oder spezialisierter war als die großen Rechenmaschinen unserer Urgroßeltern (von denen ich natürlich auch ein paar Highlights mitbringe).
1730 Uhr Abschluss-Party
Die Abschlussparty der Linuxwochen Eisenstadt ist gleichzeitig die Opening Party der PyCon, die am nächsten Tag beginnt.

Sonntag, 19. April 2026

Der Sonntags-Track wird gemeinsam mit der PyCon durchgeführt.

Zeit Vortrag
1000 Uhr Ein Raspberry Pi: Nice, Hunderte davon: Crazy – Wie man mit Raspberry Pis (kein) Geld verdient
Franz Knipp
Viele haben einen Raspberry Pi zum Experimentieren oder für kleinere Anwendungen zu Hause, was für die Umsetzung ein informatisches Interesse und Grundverständnis wie auch die Bereitschaft zum Basteln erfordert. Andererseits ist der Minicomputer eine mehr als ausreichende Hardware, um damit viele Anwendungen umzusetzen, wo diese Bedingungen aber nicht gegeben sind. Franz Knipp betreut eine Flotte von mehreren 100 Geräten, die in ganz Österreich im Einsatz sind, ohne dass er Einsatzorte je selbst gesehen hat. Im Rahmen des Vortrags geht auf die Erfahrungen ein, die er in mehreren Jahren gesammelt hat, beschreibt die Möglichkeiten der Aktualisierung aus der Ferne und die Bereitstellung für die Endkunden als Plug&Play-Geräte.
1100 Uhr Alpine Mobility: Bahn zum Berg & Zuugle
Martin Heppner
Bahn zum Berg’ ist ein gemeinnütziger Verein aus Österreich, der die klimafreundliche Anreise in die Berge mit den Öffis fördert. Eine zentrale Herausforderung dabei: Der Datenraum aus unzähligen Tourenkombinationen und dynamischen Fahrplänen ist riesig. Um dir als Endanwender eine einfach nutzbare Informationsplattform bieten zu können, verarbeiten wir diese Komplexität im Hintergrund vollautomatisch. Dank der Unterstützung österreichischer Ministerien konnten wir in den letzten Jahren zwei starke Plattformen realisieren: www.bahn-zum-berg.at mit Fokus auf den deutschsprachigen Alpenraum und www.zuugle.at, eine multilinguale Suchmaschine für den gesamten Alpenbogen in fünf Sprachen.
1200 Uhr Mittagspause
Mahlzeit!
1400 Uhr Programmierer-Weisheiten
Denis Knauf
Beschreibung folgt.
1500 Uhr Philosophischer Mitmach-Workshop: Digitaler Humanismus, soll K.I. alles dürfen?
Michael Wissgott
Beschreibung folgt.

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